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Der kluge Mann greift nicht nach dem Fernen, Um Nahes zu finden.
Und seine Hand greift nicht nach den Sternen, Um Licht anzuzünden.
Bodenstedt
Der Mensch ist ein
nachahmendes Geschöpf, Und wer der vordere ist, führt die
Herde. Schiller
Der Schein
regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.
Schiller
Der Schein, was ist
er, dem das Wesen fehlt? Das Wesen wär es, wenn es nicht
erschiene? Goethe
Der Weise
fragt nicht, ob man ihn auch ehrt; Nur er allein bestimmt sich seinen
Wert. Seume
Der Weise kann die
Gunst des Mächtigen entbehren, Doch nicht der Mächtige des Weisen
Lehren. Bodenstedt
Der Wunder
höchstes ist, Dass uns die wahren, echten Wunder so
Alltäglich werden können, werden sollen.
Lessing
Der wird stets das
Beste missen, Wer nicht borgt, was andre wissen.
Rückert
Des Menschen Leben
ist Ein kurzes Blühen und ein langes Welken.
Uhland
Des Menschen Wille ist
sein Glück. Schiller
Wer nicht vorwärts
geht, der kommt zurück!
Goethe
Wer mit dem Leben
spielt, kommt nie zurecht; Wer sich nicht selbst befiehlt , bleibt
immer ein Knecht. Goethe
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