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Poesiesprüche
und Gedichte
Die
Poesiesprüche wurden aus verschiedenen antiquarischen Büchern
entnommen. Viel Spaß beim Lesen.
poesiesprueche.htm
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Das Wahre suchen und das Schöne lieben, Das Gute üben,
Kein reiner Glück als dieses kann auf Erden Dem Menschen werden.
Karl Gerok 1815 -
1890
Lass nie die Kraft den Willen Dir erschlaffen, Vom Bessern Dich zum
Besten aufzuraffen! Nur wenn dein Geist nach Fortschritt immer geizt,
Dann lebst Du erst: es leben nur, die schaffen.
Friedrich Halm 1806 - 1871
Das Glück
lässt sich nicht jagen Von jedem Jägerlein; Mit Wagen und
Entsagen Muss drum gestritten sein.
Viktor von Scheffel 1826 -
1886
Im selben Maß du willst empfangen, musst du geben; Willst du ein
ganzes Herz, so gib ein ganzes Leben.
F. Rückert
Genieße, was
dir Gott beschieden, entbehre gern, was du nicht hast; Ein jeder Stand
hat seinen Frieden, ein jeder Stand hat seine Last.
Christian Fürchtgott Gellert
1715 - 1769
Kein Frühling
weiß so traut und wohl zu klingen, als wenn zum Herzen Freundesworte
dringen; So tönt kein Lied in kummervollen Stunden, als wenn der
Freund das rechte Wort gefunden.
Nikolaus Lenau 1802 - 1850
Lieblich
ist's, sich festzuranken an ein Liebes und ihm hold sein; Lieblicher,
selbst in Gedanken dem Erwählten treu wie Gold sein.
Alfred Friedmann, 1845 - 1923
Nicht der
ist auf der Welt verwaist, dessen Vater und Mutter gestorben, sondern
der für Herz und Geist keine Lieb' und kein Wissen erworben.
F. Rückert
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