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Vater nimm zum Namensfeste Deines Sohnes Dankgebet. In dem Wunsche
ist das Beste, Dass er mir von Herzen geht.
Die Gratulanten 1850
(Wünsche von
Erwachsenen) Heut am festlich frohen Tage, Welcher deinen Namen
trägt, Ist es Pflicht, dass ich dir sage, Was mein Herz zu
fühlen pflegt, Wenn es deiner Liebe denket, Bester Vater! Deiner
Müh', Deiner Sorgfalt, die mich lenket, Auf dem Tugendpfade:
Nie Soll dies meine Seel' vergessen! Dich zu ehren, heißt mich
Gott. Tät' ich's nicht - o wie vermessen! Nein, ich will es bis
zum Tod! Hör' wie ich zum Schöpfer flehe: Dass er, der gewiss
dich liebt, Jedes Wölkchen schnell verwehe, Welches deinen Himmel
trübt! Durch Gehorsam dich erfreuen, Heilig sei der Vorsatz
mir, Lieb' mich nur, nie soll's dich reuen, Vater! Dies gelob ich
dir. Die Gratulanten
1850
Bester Vater! Dieses Band Das Dir unsre Liebe weih't, Nimm aus
deiner Kinder Hand, Die dein Namensfest erfreut'. Wünsche aus
der treusten Brust, Sind's, die wir zur Vorsicht schicken. Diesen
Wonnetag der Lust Mögest du noch oft erblicken! Und der Erde
schönstes Glück Sei dir Vater! Nur beschieden, Bis zum
letzten Augenblick Lebe froh und stets zufrieden. Freude sollst du
immer dar Noch an deinen Kindern sehen, Und geführt zum
Goldaltar Einst mit deinen Enkeln gehen.
Die Gratulanten 1850
Von der
Tochter Erlaube mir an diesem Freudentage, Der deinen Namen,
teurer Vater, trägt, Dass ich mit kindlich frohem Herzen sage, Was
oft und tief mein Innerstes bewegt. Ich darf ja nur empfinden und
vergleichen, Um einzuseh'n, wie sehr ich glücklich bin! Ach! Dem
Gefühl muss selbst die Sprache weichen. Ich bin und bleibe deine
Schuldnerin. Noch kann ich nicht ganz mein Glück begreifen,
Noch dämmert mir der Jugend Rosenschein; Doch soll zur Frucht der
Hoffnung Blüte reifen; Nicht unwert will ich deiner Liebe sein.
Zu arm an Kraft für meine volle Seele, Zu tot für mein
Gefühl ist jedes Wort, Dass ich, o Vater, dir zu danken
wähle; Doch eine Stimme spricht im Herzen fort. Und laut und
mächtig rufe diese Stimme, Wenn ich je strauchle, mich zurück zur
Pflicht. Dass jede Glut in meiner Brust verklimme, Die dem Gebot der
Tugend widerspricht. Sei glücklich! Ihre schönsten
Kränze winde Dir noch die Freude! Lange schenke mir Dich noch der
gute Gott! Zum Angebinde Bring ich ein Herz voll Dank und Liebe Dir.
Die Gratulanten 1850
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