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| Herbst von Hans Werner
Der Wind stürmt mächtig durch die Bäume,
greift in die Äste, biegt die Stämme.
Er jagt durch meine Jugendträume,
die Angst, dass ich das Glück versäume,
bricht alle Dämme.
Und Blätter seh ich in dem Winde
wie alte Vögel kraftlos flattern.
Vergeblich will ich Glück ergattern,
auf meinem Wege ich‘s nicht finde,
nur Räder rattern.
Doch stärkt die Luft mir meine Lungen,
vom Winde mächtig hergeblasen,
im Lebenssturm ist's angeklungen,
worum ich mühevoll gerungen
in Lebensphasen.
So neigt die Zeit sich zu dem Ende
und Wolken bauen sich zur Mauer,
ich spüre einen leichten Schauer,
dass alles sich zum Guten wende,
in leiser Trauer.
copyright by Hans Werner
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